Nicht nur Microsoft ist gemeint!

Texte, Tabellen, Präsentationen: Um eine Office-Suite kommt ein Verein nicht herum. Wer eine lokale Software wie Microsoft Office, Libreoffice oder Textmaker Office nutzt, ist in puncto Datenschutz auch in Zeiten der DSGVO auf der sicheren Seite. Für die Online-Version von Microsoft Suite, Microsoft Office 365, gilt das allerdings nicht. So lässt sich die Suite laut einem Beschluss der Datenschutzkonferenz des Bundes und der Länder derzeit nicht datenschutzgerecht nutzen.
Es gibt aber datenschutzfreundlichere Alternativen für Vereine, die ihr Office-Aufgaben in die Cloud verlagern wollen. OnlyOffice etwa stellt seine Office-Suite Vereinen kostenlos zur Verfügung (https://www.onlyoffice.com/de/nonprofit-organizations.aspx).
Dazu gehören eine Textverarbeitung, eine Tabellenkalkulation und ein Präsentationsprogramm mit Teamfunktionen. Der Anbieter möchte, dass der Verein im Gegenzug ein Only-Office-Banner auf seiner Website platziert.
Eine weitere Alternative ist Nextcloud. Dabei handelt es sich um einen als Open Source verfügbaren Online-Speicher, der sich mit Apps erweitern lässt. Dazu gehören ein Task Manager, Mail, ein Kalender - und OnlyOffice. Diverse Hoster bieten ein gehostetes Nextcloud an. Bei hosting.de zum Beispiel kostet ein Paket mit 25 Nutzern und 2 GByte Speicherplatz 25 Euro im Monat.

Auch der deutsche Anbieter mailbox.org betreibt ein eigenes, Team-fähiges Online-Office auf Basis von Nextcloud. Bei Mailbox.org gehört zudem noch ein Jitsi-Server zum Paket. Die Preise sind nach der Anzahl der Nutzer gestaffelt. Für fünf Nutzer etwa zahlt man 40 Euro pro Monat.

Nextcloud

Microsoft 365

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